Freispringen

Wir führen alle 2 Wochen (meistens Sonntags) ein Freispringen mit unterschiedlichen Schwerpunkten für die in unserer Obhut liegenden Pferde durch.

Herzlich willkommen sind auch externe (Kostenbeteiligung CHF 20.00) Pferde.

 

Das nächste Freispringen findet am (Datum folgt in Kürze) ab 11:00 Uhr statt.

Schwerpunkt: Verbesserung der Technik

 

Möchte Ihr Pferd daran teilnehmen? Kontaktieren Sie uns und wählen Sie Ihre Startzeit!

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Pferd!

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Freispringen

Abwechslung, Muskelaufbau von jungen Pferden, Lockerung fester Dressurpferde, Aufmerksamkeit erhöhen bei unachtsamen Springcracks. Die Liste an Herausforderungen, bei denen Freispringen kleine Wunder bewirken kann, ist lang. Unbeeinflusst von Reiterhilfen muss das Pferd beim Freispringen eigene Entscheidungen bezüglich Tempo und Absprung treffen. Weder Reitergewicht noch Zügeleinwirkung beeinflussen es. Der Vierbeiner muss sich mit den Sprüngen selbst auseinander setzen. Das schult nicht nur die Balance, auch Intelligenz des Pferdes, seine Fähigkeit, selbständig mit zu arbeiten, wird gefördert und deshalb besonders ausgeprägt. 

So wird ein Pferd durch umsichtiges, seinen Veranlagungen entsprechendes Training in seine Aufgaben hineinwachsen, Vertrauen in sich selbst finden und gelassen neue Anforderungen anpacken. Auch Ausbilder und Besitzer können viel über das Vermögen und Verhalten des Pferdes erkennen. Die Korrektur von Springfehlern oder Problemen mit der Bascule die beim Springen gefragte Technik, bei der das Pferd den Rücken aufwölbt und rund springt, können durch den Aufbau spezieller Reihen korrigiert werden. Auch beim Ausloten des Spring-Talents eines jungen Pferdes gibt das Freispringen wertvolle Anhaltspunkte. Die Jungpferde werden immer erst in der freien Arbeit an die Hindernisse herangeführt. Das schult ihr Auge und zeigt deutlich, wie sie sich später unter dem Sattel verhalten werden. Woran erkennt man ein gutes Springpferd? Mutig, aber nicht hektisch, den passenden Absprung findend, sich dabei nicht überspringend. Reisst das Pferd dauernd, hat es kein Talent oder ein schlechtes Auge.

 

Gymnastizierung des Rückens

 Gerade für versammelte Lektionen müssen Dressurpferde locker im Rücken mitschwingen. Auch Freizeit- und Springpferden tut das Aufwölben des Rückens gut. Benötigt wird für diesen Zweck eine Springreihe mit relativ engen Abständen. Zu empfehlen sind außerdem kleine Oxer und Steilsprünge, die aus dem Trab genommen werden.

 

Beruhigung stürmischer Pferde

Bei Pferden, die gerne zu früh abspringen, kann mit Galoppstangen zwischen den Hindernissen die Größe der Galoppspünge kontrolliert werden. Außerdem empfiehlt es sich, die Abstände in der Reihe nach und nach zu verkürzen. Sprich: Von Sprung zu Sprung wird der Abstand etwas geringer. Das Pferd mehrmals durch die Reihe gehen lassen und die Abstände zum letzten Oxer von Mal zu Mal erneut verkürzen.
Zu hohes Springen: Springt das Pferd grundsätzlich zu hoch, sollte das Grundtempo erhöht und die Abstände zwischen den Hindernissen etwas vergrößert werden. Dadurch wird die Flugkurve flacher. Vorsicht: Ist das Tempo zu hoch, macht das Pferd möglicherweise Fehler oder winkelt die Beine nicht mehr sauber an.

Verbesserung des Rhythmus

Wenn das Pferd Angst hat oder unsicher ist, kommt es oft zu dicht an die Hindernisse heran oder macht in der Kombination sogar einen Galoppsprung zu viel. Um es zu unterstützen, sollten die Reihen relativ dicht gebaut werden, wobei sich die Abstände von Hindernis zu Hindernis vergrößern. Mit zunehmender Sicherheit kann der letzte Steilsprung immer etwas weiter entfernt werden. Auch zwei Stangen, die v-förmig auf das Hindernis weisen, können das Pferd zum Sprung hin kanalisieren. Wichtig: Die Helfer müssen immer für flüssiges Grundtempo sorgen.

Verbesserung der Technik

Auch hier wird durch recht eng stehende Reihen Abhilfe geschaffen. Auf einen weiten Oxer folgt ein hoher Steilsprung, der dafür sorgt, dass die Beine schnell und dicht angezogen werden müssen. Dabei wird gleichzeitig die Hinterhand gestärkt.
Hinterhand /Vorderbein aktivieren: Drückt sich das Pferd zu schwach ab oder winkelt es seine Vorderbeine zu langsam an, sollte eine Reihe mit drei bis vier kleineren In-Outs (Kreuze, Cavalettis, Steilsprünge) aufgebaut werden, die nur etwa 3,5m auseinander stehen. So wird das Pferd gezwungen, sich nach der Landung sofort kräftig abzudrücken und seine Vorderbeine schnell an den Körper zu ziehen.

Erhöhung der Aufmerksamkeit

Hier sind knifflige Aufgaben, die das Pferd zum Mitdenken und zu schnellen Reaktionen auffordern, die richtige Wahl. Eine gute Übung ist eine Reihe mit wechselnden Abständen, in der das Pferd aufpassen und sein Tempo mal zurücknehmen und dann wieder aufnehmen muss.